Wasser

Wasserkraft ist zurzeit die grösste erneuerbare Stromproduktionsquelle Liechtensteins: Fast drei Viertel unserer heimischen Stromproduktion, ca. 75GWh pro Jahr, stammen aus unseren elf Wasserkraftwerken.

Können wir die Wasserkraft in Liechtenstein weiter ausbauen?

Die LKW und das Land gehen davon aus, dass das Potenzial für Strom aus Wasserkraft in Liechtenstein ausgeschöpft ist. Allerdings ist seit den 1960er-Jahren immer wieder der Bau von Fliesskraftwerken am Alpenrhein im Gespräch. 1994 verweigerte die liechtensteinische Regierung die Konzession für den Bau von Rheinkraftwerken aufgrund der in der Umweltverträglichkeitsprüfung festgestellten Gefahr für Grundwasser, Flora, Fauna und Landschaft sowie wegen der fehlenden Rentabilität.

Neuerliche Pläne für die Realisierung von Rheinkraftwerken würden deshalb erwartungsgemäss auf Grund der ökologischen Ausgangslage zu jahrelangen Prozessen führen und hätten wahrscheinlich wenig Aussicht auf Erfolg. Ausserdem ist die Wirtschaftlichkeit des Unterfangens weiterhin fraglich. Auch leisten solche Kraftwerke einen nur geringen Anteil an wertvollem Winterstrom. Die Produktion von Sonnenstrom ist wesentlich kostengünstiger und ökologisch verträglicher.

Potenzial für heimisch produzierten Wasserstrom in Liechtenstein (©SGL, Quelle: Potenzialanalyse Solargenossenschaft)

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    Im Jahr 2014 beschäftigt sich die Solargenossenschaft mit der Thematik der Strombojen. Das sind schwimmende Strömungskraftwerke, die die kinetische Energie eines frei fliessenden, ungestauten Flusses in elektrische Energie umsetzen. Der Vorstand besuchte im September 2014 im Rahmen einer Studienfahrt eine Pilotanlage in der Wachau bei Wien. In Balzers wurde das Strömungsprofil des Rheins für eine […]

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