Angemessene Förderungen machen eine PV-Anlage rentabel

Die Förderungen von Land und Gemeinden sind in Liechtenstein sehr gut. Sie führen dazu, dass eine PV-Anlage innert weniger Jahre amortisiert werden kann.

Landes­förderungen für PV Anlagen

Beim Land gibt es derzeit drei Optionen, alle mit einer Obergrenze von 250 kWp; grössere Anlagen können allerdings als «Andere Anlage» gemäss Art. 15 EEG gefördert werden.

Alle Optionen beinhalten eine einmalige Investitionsförderung pro kWp installierter elektrischer Gleichstromleistung und sehen Einnahmen aus dem Verkauf von eingespeistem Strom vor.

Option1: Dach, mehr Einspeisung2: Dach, weniger Einspeisung3: Vertikal (Fassade)
Investitionsförderung400 CHF/kWp650 CHF/kWp750 CHF/kWp
Einspeisepreis Jahr 1-100.10 CHF / kWhMarktpreis0.10 CHF / kWh
Einspeisepreis Jahr 11+MarktpreisMarktpreisMarktpreis
Anlage muss gebaut sein bis31. Dez 2022kein Enddatum31. Dez 2022

Die Förderungsmodelle des Landes befinden sich derzeit in Überarbeitung; es ist davon auszugehen, dass Neuerungen im Januar 2023 in Kraft treten werden. Informationen gibt es baldmöglichst auf dieser Seite oder jederzeit direkt bei der Solargenossenschaft.

In der Grafik zeigen wir einige Rechenbeispiele. Die Investitionskosten pro kWp sinken mit zunehmender Grösse der Anlage. Bei 100 kWp ist von ungefähr der Hälfte der Kosten pro kWp auszugehen. Die Beiträge der Gemeinden betragen maximal CHF 10’000, Ausnahme Mauren und Schaan, hier werden grössere Anlagen mit bis zu CHF 30’000 gefördert.

Übersicht über Landesförderungen für Fotovoltaik in Liechtenstein (©SGL)

Gemeinde­förderungen für PV Anlagen

Für alle Optionen gibt es von den Gemeinden den gleichen Betrag, allerdings mit einer Obergrenze von CHF 10‘000.

Ausnahmen:

  • Schaan und Mauren unterstützen grössere Anlagen mit bis zu CHF 30‘000.
  • In Triesen beträgt die Förderung für alle drei Modelle 400 CHF/kWp, ebenfalls mit einer Obergrenze von CHF 10‘000.

Beratung

Für Beratungen zu PV-Anlagen und zu Förderungen kann man sich an die Energiefachstelle des Landes oder an einen PV-Anbieter (Liste auf der Seite «Meine eigene Anlage») wenden. Gerne hilft auch die Solargenossenschaft weiter.

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