07.01.2026

Wind und Solar an der Spit­ze der deut­schen Strom­er­zeu­gung

Im Jahr 2025 haben Windenergie und Photovoltaik in Deutschland erstmals gemeinsam die Spitzenposition bei der öffentlichen Stromerzeugung erreicht. Erneuerbare Energien deckten damit einen deutlich höheren Anteil des Strombedarfs als traditionelle fossile Quellen, und die beiden grössten erneuerbaren Anlagen-Technologien dominierten den Strommix.

Nach Auswertungen des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE lag der Anteil der erneuerbaren Energien an der öffentlichen Nettostromerzeugung bei fast 56 Prozent. Dabei blieb die Windenergie mit rund 132 Terawattstunden die grösste einzelne Energiequelle, während die Photovoltaik ihren Beitrag deutlich steigern konnte und mit rund 87 Terawattstunden erstmals vor der Braunkohle lag. Diese Entwicklung markiert einen wichtigen Wendepunkt in der deutschen Energiewende und zeigt, wie stark erneuerbare Technologien inzwischen zum Strommix beitragen.

Die Steigerung der Solarproduktion um mehr als 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wurde durch ausgedehnte Zubauten von Photovoltaikanlagen und hohe Sonneneinstrahlung begünstigt. Gleichzeitig führte die Entwicklung bei der Braunkohle zu einem weiteren Rückgang ihrer Bedeutung im deutschen Stromsystem, während der Anteil der Photovoltaik erstmals diejenige der Braunkohle übertraf. Trotz eines leichten Rückgangs der Windproduktion im Vergleich zum Vorjahr durch ungünstige Windverhältnisse blieb die Windenergie aber weiterhin die grösste erneuerbare Stromquelle. (Focus Online)

Die Zunahme der erneuerbaren Erzeugung ist auch ein Ausdruck der langfristigen Ausbauziele und politischen Rahmenbedingungen in Deutschland, die den Übergang zu klimafreundlicheren Energieformen unterstützen. Anlagen für Windkraft und Solarenergie werden sowohl an Land als auch auf See weiter ausgebaut, und neue Kapazitäten tragen dazu bei, die Abhängigkeit von fossilen Energien zu reduzieren. Gleichzeitig verändert sich die Struktur des Strommarkts, da erneuerbare Energien nicht nur in der Menge, sondern auch in ihrer Bedeutung für die Versorgung des Stromnetzes zunehmen. (bayern-innovativ.de)

Diese Entwicklung ist Teil eines breiteren Trends in Europa, in dem Wind- und Solarenergie ebenfalls stärker wachsen und in verschiedenen Ländern zunehmend traditionelle Energiequellen überholen. (theguardian.com)

Quelle: oekonews.at

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