24.12.2019

Deutschland: 50.000 neue Jobs durch Photovoltaik und Speicher möglich

Jobmotor Solarwirtschaft. © Grafik: BSW Solar

Um eine Stromerzeugungslücke infolge des Atom- und Kohleausstiegs zu vermeiden, müssen Photovoltaik- und Speicherkapazitäten deutlich stärker ausgebaut werden. Bis zum Jahr 2030 seien mehr als über 50.000 neue Jobs allein in Deutschland möglich. Dies geht aus einer druckfrischen Studie der Bonner Marktforscher von EuPD Research hervor. Demnach kann die Zahl der Arbeitsplätze in der deutschen Photovoltaik- und Speicherbranche bis 2030 von derzeit 26.400 auf 78.000 gesteigert werden. Der Branchenumsatz wachse in der kommenden Dekade von fünf auf 12,5 Milliarden Euro.

Die Arbeitsplätze entstehen überwiegend in den Bereichen Planung, Installation, Betrieb und Wartung von Solarstromanlagen. Allein im Bereich der Wartung werden die Beschäftigtenzahlen von 9.200 auf 26.000 im Jahr 2030 ansteigen. Weiteres Potential ergibt sich zudem aus der Erschließung der Marktpotenziale von Mittel- und Langfristspeicher.

Quelle: www.photovoltaik.eu

Alle News →

Ähnliche Beiträge

  • Hitze bremst PV-Anlagen – aber längst nicht so stark, wie viele denken

    Viele glauben, dass PV-Anlagen im Hochsommer am besten arbeiten. Tatsächlich sorgt die starke Sonneneinstrahlung zwar für hohe Stromerträge – doch grosse Hitze wirkt sich auf die Solarzellen negativ aus. Je wärmer ein Solarmodul wird, desto weniger effizient arbeitet es. Bei den heute üblichen Silizium-Modulen sinkt die Leistung um rund 0,3 bis 0,5 Prozent pro Grad, […]

    mehr erfahren →

  • Sonnenlicht wird direkt zu Wasserstoff

    Grüner Wasserstoff gilt als wichtiger Energieträger der Zukunft – etwa für die Industrie, den Schwerverkehr oder als langfristiger Energiespeicher. Bisher wird Wasserstoff meist in zwei Schritten hergestellt: Zuerst produzieren Solarmodule Strom, anschliessend nutzt ein Elektrolyseur diesen Strom, um Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) haben nun eine […]

    mehr erfahren →

  • Perowskit trifft Silizium – die nächste Generation der Solarzellen

    Die Solarenergie entwickelt sich rasant weiter. Während heutige Solarmodule meist auf Silizium basieren, arbeitet die Forschung bereits an der nächsten Generation: sogenannten Perowskit-Silizium-Tandem-Solarzellen. Mit einem neuen Labor will das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) dazu beitragen, dass diese vielversprechende Technologie schneller den Weg in die industrielle Produktion findet. (Solarserver) Was macht diese Solarzellen so besonders? […]

    mehr erfahren →

  • Mehr Energie-Un­ab­hän­gig­keit mit hyb­ri­den Strom­sys­te­men aus Pho­to­vol­taik, Klein­wind­kraft und Bat­te­rie­spei­cher

    Hybride Energiesysteme kombinieren verschiedene Technologien – vor allem PV-Anlagen, kleine Windräder und Batteriespeicher – zu einem cleveren Gesamtsystem. Das Grundprinzip ist einfach: Photovoltaik-Anlagen liefern Strom, wenn die Sonne scheint. Kleinwindkraftanlagen springen ein, wenn es windig ist – oft gerade dann, wenn die Sonne weniger Energie liefert, etwa im Winter oder nachts. So ergänzen sich die […]

    mehr erfahren →

News teilen: