Lithium-Ionen-Batterien sind essenziell für Elektromobilität, erneuerbare Energien und zahlreiche elektronische Geräte. Die Recyclingverfahren sollen deutlich verbessert werden.
Lithium-Ionen-Batterien spielen bei der Erreichung der Klimaziele der EU eine bedeutende Rolle. Gleichzeitig müssen die Recyclingverfahren verbessert und die Umweltbelastung reduziert werden. Dies reduziert auch die Abhängigkeit von Importen. Hier setzt das Konsortium von BeyondBattRec an: Unter Leitung der Aalborg University in Dänemark arbeiten zwölf Partner aus sieben Ländern, darunter VARTA Microbattery GmbH, Siemens, University of Jaén und Coventry University an innovativen Recyclingtechnologien.
7,45 Millionen Euro EU-Förderung
Ziel ist die effiziente Rückgewinnung von bis zu 95% kritischer Metalle wie Kobalt, Nickel und Kupfer sowie 70% Lithium. So sollen Abfall und Emissionen drastisch reduziert und die europäische Ressourcenunabhängigkeit gestärkt werden. Im Mittelpunkt des Projekts stehen neue Verfahren zur Sortierung, Deaktivierung, Demontage und Rückgewinnung von Batteriematerialien. Zudem wird die Skalierbarkeit für die industrielle Anwendung geprüft. Durch umfassende Technologiefolgenabschätzungen wird sich das Projekt mit Materialrecyclingquoten, Null-Abfall-Zielen, Emissionsreduzierungen und sozioökonomischen Vorteilen befassen.
Das BeyondBattRec-Projekt wird im Rahmen des Programms «Horizon Europe» mit 7,45 Millionen Euro finanziert.
Solargenossenschaft und LGU präsentieren Positionspapier zur Sonnenenergie
Die LGU und die Solargenossenschaft betonen die Wichtigkeit der Sonnenenergie für den Ausstieg aus den fossilen Energieträgern. Sie sind sich einig, dass für deren Nutzung auf Biodiversität und Landschaft Rücksicht zu nehmen ist. Dies halten sie in einem gemeinsamen Positionspapier fest.
Mercedes will künftig gebrauchte Batterien aus E-Autos selbst recyceln und damit wertvolle Rohstoffe wiederverwenden.
Mercedes-Benz hat Anfang März am Werk in Kuppenheim, Baden-Württemberg (D), den symbolischen Grundstein für eine Batterie-Recyclingfabrik gelegt. Die erste Stufe der Anlage – die mechanische Zerlegung – soll bereits Ende des Jahres in Betrieb gehen. Wenige Monate später soll die Pilotfabrik durch die Hydrometallurgie komplettiert werden. Die Integration dieses Verfahrens in das Gesamtkonzept einer Recyclingfabrik ist nach Angaben von Mercedes-Benz derzeit einzigartig in Europa.
Das Unternehmen investiert dafür einen zweistelligen Millionenbetrag. Die soll künftig alle Schritte von der Zerlegung auf Modullevel über das Zerkleinern und Trocknen bis hin zur Aufbereitung abdecken.
Die Pilotanlage auf einer Fläche von 7000 Quadratmetern hat eine Jahreskapazität von 2500 Tonnen. Die Batterien stammen aus Versuchsfahrzeugen, Anlaufprozessen und eventuell auch Feldrückläufern. Zurückgewonnen werden Kobalt,Nickel und Lithium sowie später auch Graphit. Durch die Prozessgestaltung der Hydrometallurgie mit Rückgewinnungsquoten von mehr als 96 Prozent werde eine echte Kreislaufwirtschaft von Batteriematerialien möglich.
Das Recycling von gebrauchten Batterien bietet nicht nur Vorteile hinsichtlich der Nachhaltigkeit, sondern im aktuellen Kontext auch betreffend die Versorgungssicherheit. Zudem sind die Rohstoffe für Batteriezellen, insbesondere Lithium, in den letzten Monaten massiv teurer geworden. So lohnt sich der
noch relativ hohe Aufwand für die Wiederverwertung auch finanziell. Mit höheren Volumina werden die Kosten künftig fallen, womit die recycelten Rohstoffe preislich mit neu gewonnenen Materialien mithalten
werden können.
Der Bedarf an Batteriezellen wird durch die laufend steigenden Zulassungen von E-Autos weiter ansteigen.
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