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	<title>Erdwärme Archive - SGL</title>
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	<title>Erdwärme Archive - SGL</title>
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		<title>Strom&#173;pro&#173;duk&#173;tion aus Tie&#173;fen&#173;geo&#173;ther&#173;mie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andi Götz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 07:05:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdwärme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Unternehmen Eavor hat am Standort Geretsried in Bayern offiziell damit begonnen, Strom aus seiner Geothermieanlage in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen. Damit erreicht ein Projekt einen Meilenstein, das als erstes kommerzielles geschlossenes Geothermie-System seiner Art gilt und zeigt, wie Erdwärme für die Stromproduktion genutzt werden kann. Die Anlage basiert auf der sogenannten Closed-Loop-Technologie, bei der [&#8230;]</p>
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<figure class="alignleft size-medium"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="300" height="169" src="https://solargenossenschaft.li/app/uploads/2026/02/Eavor-300x169.jpg" alt="" class="wp-image-4891" srcset="https://solargenossenschaft.li/app/uploads/2026/02/Eavor-300x169.jpg 300w, https://solargenossenschaft.li/app/uploads/2026/02/Eavor-1024x576.jpg 1024w, https://solargenossenschaft.li/app/uploads/2026/02/Eavor-768x432.jpg 768w, https://solargenossenschaft.li/app/uploads/2026/02/Eavor-600x338.jpg 600w, https://solargenossenschaft.li/app/uploads/2026/02/Eavor-1200x675.jpg 1200w, https://solargenossenschaft.li/app/uploads/2026/02/Eavor-1320x743.jpg 1320w, https://solargenossenschaft.li/app/uploads/2026/02/Eavor.jpg 1440w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Das Unternehmen Eavor hat am Standort Geretsried in Bayern offiziell damit begonnen, Strom aus seiner Geothermieanlage in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen. Damit erreicht ein Projekt einen Meilenstein, das als erstes kommerzielles geschlossenes Geothermie-System seiner Art gilt und zeigt, wie Erdwärme für die Stromproduktion genutzt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anlage basiert auf der sogenannten Closed-Loop-Technologie, bei der ein zirkulierendes Wärmeträgermedium durch ein Netzwerk von tiefen Bohrungen geführt wird. Dabei nimmt es die Erdwärme auf und transportiert sie an die Oberfläche. Dort wird die Wärme in elektrischen Strom umgewandelt und ins Netz eingespeist. Diese Technologie unterscheidet sich von klassischen hydrothermalen Systemen, weil sie ohne direkten Kontakt zwischen Fluid und Gesteinsformation auskommt und so geologische Risiken reduziert. Dieses geschlossene System ist für unterschiedlichste geologische Bedingungen geeignet und erfordert weder zukünftige Neubohrungen noch Massnahmen zur Wasserbeschaffung oder -aufbereitung, was im Vergleich zu anderen Geothermietechnologien über die Projektlaufzeit hinweg zu minimalen Wartungs- und Betriebskosten führt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Inbetriebnahme im Dezember 2025 markiert einen wichtigen Schritt in der Entwicklung der Eavor-Technologie und gilt laut den Herstellern als Beweis dafür, dass tiefe Geothermie nicht nur für Wärme, sondern auch für die stabile Stromproduktion geeignet sein kann. Die Anlage soll kontinuierlich Energie liefern und die Versorgung mit erneuerbarem Strom unterstützen. In der Region wird diese Entwicklung als zukunftsweisender Beitrag zur Energieversorgung gesehen. (<a href="https://www.powermag.com/eavors-first-of-its-kind-closed-loop-geothermal-project-produces-grid-power-in-germany/?utm_source=chatgpt.com">POWER Magazine</a>)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tiefengeothermie wird zunehmend als Ergänzung zu Wind und Solar betrachtet, besonders weil sie unabhängig von Wetterbedingungen direkte Energie liefern kann. Gleichzeitig sind technische und wirtschaftliche Herausforderungen zu meistern, um derartige Anlagen in grösserem Massstab zu verbreiten. (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geothermieprojekt_Geretsried?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wikipedia</a>)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Start der Stromproduktion setzt Eavor ein Zeichen für neue Wege in der erneuerbaren Stromerzeugung und erweitert das Spektrum der verfügbaren Technologien, die zur Reduktion von CO₂-Emissionen beitragen sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://eavor.de/unternehmen/pressemitteilung/eavor-nimmt-stromproduktion-am-standort-geretsried-auf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Eavor Deutschland</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Labor zur Erforschung der Geothermie</title>
		<link>https://solargenossenschaft.li/labor-zur-erforschung-der-geothermie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andi Götz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2019 06:07:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdwärme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ETH Zürich hat dieser Tage ein einzigartiges Labor zur Erforschung der Geothermie in Betrieb genommen. Dieses befindet sich 1,5 Kilometer unter der Erdoberfläche in einem unbenutzten Seitenstollen des Furkatunnels. Dort wollen die Forscher herausfinden, wieso es bei Bohrungen für Geothermieprojekte zu Erdbeben kommen kann, wie etwa 2006/2007 in Basel und 2013 im Sittertobel bei [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="wp-image-460 alignleft" src="http://www.solargenossenschaft.li/wp-content/uploads/2019/05/erdwaerme-island.jpg" alt="" width="450" height="255" srcset="https://solargenossenschaft.li/app/uploads/2019/05/erdwaerme-island.jpg 960w, https://solargenossenschaft.li/app/uploads/2019/05/erdwaerme-island-300x170.jpg 300w, https://solargenossenschaft.li/app/uploads/2019/05/erdwaerme-island-768x435.jpg 768w, https://solargenossenschaft.li/app/uploads/2019/05/erdwaerme-island-600x340.jpg 600w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" />Die ETH Zürich hat dieser Tage ein einzigartiges Labor zur Erforschung der Geothermie in Betrieb genommen. Dieses befindet sich 1,5 Kilometer unter der Erdoberfläche in einem unbenutzten Seitenstollen des Furkatunnels. Dort wollen die Forscher herausfinden, wieso es bei Bohrungen für Geothermieprojekte zu Erdbeben kommen kann, wie etwa 2006/2007 in Basel und 2013 im Sittertobel bei St. Gallen – und wie man dem entgegenwirken könnte. Ihre künstlich erzeugten Erschütterungen liegen im Mikrobereich, aber sie sollen der Geothermie zum Durchbruch verhelfen.</p>
<p>Da man noch zu wenig über das Verhalten des Gesteins und die Wasserflüsse in der Tiefe weiss, ist es noch nicht möglich, Erdbeben beim Bau auszuschlissen. Im Forschungsprojekt werden künstlich Erschütterungen im Mikrobereich erzeugt. In der Tiefe des Stollens sind die Versuche von den Temperaturen und Drücken her näher an der Realität. Um dereinst in der Schweiz mit Erdwärme Strom zu erzeugen, müssten in 4000 bis 5000 Metern Tiefe rund 200 Liter Wasser pro Sekunde durch das Gestein gepumpt werden können, wo es sich auf 100 bis 150 Grad aufheizt und zurück an der Oberfläche eine Dampfturbine antreibt.</p>
<p>Gemäss Energiestrategie soll in der Schweiz bis 2035 ein Dutzend Geothermiekraftwerke den Betrieb aufnehmen. Bis 2050 sollen es 25 Kraftwerke mit je 20 Megawatt installierter Leistung sein, die 5 bis 10 Prozent des Strombedarfs decken.</p>
<p>Quelle: <a href="https://www.nzz.ch/schweiz/geothermie-im-bedretto-das-perpetuum-mobile-ruht-in-der-tiefe-ld.1483261?mktcid=nled&amp;mktcval=107_2019-05-23&amp;kid=nl107_2019-5-22" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NZZ vom 23.5.2019, Helmut Stalder</a></p>
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		<title>Erdwärme-Potenzial im Rheintal</title>
		<link>https://solargenossenschaft.li/erdwaerme-potenzial-im-rheintal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andi Götz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2016 15:55:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdwärme]]></category>
		<category><![CDATA[Liechtenstein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>1000 bis 5000 Meter tief unter dem Sarganser und dem Churer Rheintal sowie dem Seeztal und dem Vorderprättigau könnte heisses Wasser vorhanden sein, das sich nutzen liesse. Diese Vermutung ist das Resultat einer Geothermie-Studie, welche die Kantone St. Gallen und Graubünden in Auftrag gegeben hatten. Für das untersuchte Gebiet sind nur wenige geologische Daten, deshlab [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://solargenossenschaft.li/erdwaerme-potenzial-im-rheintal/">Erdwärme-Potenzial im Rheintal</a> erschien zuerst auf <a href="https://solargenossenschaft.li">SGL</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="text"><img decoding="async" class="size-full wp-image-461 alignleft" src="http://www.solargenossenschaft.li/wp-content/uploads/2019/05/erdwaerme.jpg" alt="" width="265" height="187" />1000 bis 5000 Meter tief unter dem Sarganser und dem Churer Rheintal sowie dem Seeztal und dem Vorderprättigau könnte heisses Wasser vorhanden sein, das sich nutzen liesse. Diese Vermutung ist das Resultat einer Geothermie-Studie, welche die Kantone St. Gallen und Graubünden in Auftrag gegeben hatten.</p>
<p class="text">Für das untersuchte Gebiet sind nur wenige geologische Daten, deshlab stützte sich Studie bei den Aussagen über die Temperatur und die vermutete Menge des Wassers auf Modellrechnungen und Prognosen. Im Raum Walenstadt-Flums, Sargans sowie in Landquart-Zizers und in Domat-Ems könnten Projekte für eine Wärmeproduktion interessant sein. In Vilters-Wangs, Bad Ragaz-Maienfeld sowie Chur und eventuell im Raum Bonaduz-Rhäzüns käme allenfalls eine gekoppelte Strom- und Wärmeproduktion infrage, heisst es in der Medienmitteilung der St. Galler Staatskanzlei.</p>
<p class="text">Die Gemeinden sind über die Ergebnisse informiert worden. Die Nutzung des tiefen Untergrunds kann vor allem dort interessant sein, wo die geothermischen Ressourcen nahe bei den potenziellen Abnehmern liegen.</p>
<p class="text">Wissenschafter attestieren der Nutzung von Erdwärme wertvolle Eigenschaften und ein grosses Potenzial. Bisher war Geothermieprojekten in der Schweiz jedoch noch kein Erfolg beschieden. Zuletzt scheiterte ein Projekt in St. Gallen. Die Bohrungen wurden im Sommer 2013 nach einem Erdbeben gestoppt. In der Tiefe wurde auch zu wenig Wasser gefunden, stattdessen drang Erdgas nach oben. In Zürich fand man bei Erkundungsbohrungen zwar 100 Grad heisses Gestein, aber kein Wasser. In Basel wurde ein Geothermieprojekt nach einem Erdbeben 2006 ebenfalls abgebrochen.</p>
<p><a href="https://www.nzz.ch/schweiz/aktuelle-themen/geothermie-studie-sieht-potenzial-im-rheintal-ld.107718" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Quelle: NZZ vom 26.7.2016</a></p>
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